Ich habe zu allem eine Meinung, nur schreibe ich sie nicht in einen Artikel – außer sie ist gewünscht und gewollt. Willkommen in der Welt der meinungsbetonten Textsorten, meiner allerliebsten textlichen Spielwiese.

An sich sind Journalisten zu Information verpflichtet und das Weglassen der eigenen Meinung ein Qualitätskriterium. Es zählen Fakten, an denen sich die Leser orientieren können und jegliche Subjektivität kann sich der Journalist maximal denken.

Tja, in Anbetracht der Fülle an Nachrichten fällt es den Lesern nur immer schwerer sich zu orientieren und ein Bild zu machen.

Leser wünschen sich einen Nutzen von dem was sie lesen. Wozu sollen sie sonst Zeit dafür aufwenden? Sicher könnten sie selber alle Fakten zusammentragen, diese und jene zeitliche Abfolge mitberücksichtigen, sich eigene Gedanken über das Thema machen und eine Schlussfolgerung aus all dem ziehen.

Twitter-Timeline und andere Informationsdichte in Sozialen Netzwerken, Querleserei um noch mehr Informationen aufzunehmen oder Politikerstatements in Form von Schlagzeilen statt in (halbwegs) ausführlichen Erklärungen – diese Fülle erschlägt die Leser und wer unter einem Nachrichtenberg begraben ist, will sich eher freischaufeln anstatt sonst etwas zu tun.

Journalisten sammeln all diese Informationen und fühlen sich unter den Nachrichtenmassen begraben ganz wohl. So ähnlich wie Maulwürfe im Erdreich. Das Freischaufeln nützen sie gleichzeitig zum Sortieren.

Dann gibt es noch die Archive. Sei es das körpereigene in Form des Gehirns oder digitale Archive (in Form von Datenbanken wer was wann zu welchem Thema gesagt oder getan hat). An dieser Stelle beginnt sich beim Autor ein Standpunkt herauszukristallisieren.

Kommentar, Glosse, Kritik & Kolumne

Meinungsbetonte Texte beleuchten ein Thema von zumindest zwei oft auch mehreren Seiten, wenngleich nicht in allen Details. Dies hängt schließlich auch vom verfügbaren Platz ab, der nicht immer in gebührender Länge vorhanden ist (und je weniger Platz, desto mehr handwerkliches Geschick ist nötig).

Erkennbar und logisch nachvollziehbar soll aber der Standpunkt des Autors sein. Sonst fehlt dem Leser die Orientierungshilfe (und die Schreiberei war für die Fisch).

Eine Kolumne zB ist nahezu zu jedem erdenklichen Thema denkbar. Nur sollte sie dem Wiedererkennungswert geschuldet, eingegrenzt werden. Der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt und Textmatereial ohne Ende verfügbar.

Was ich an dieser Art von Texten liebe, ist dass ich Humor und Pointen einbauen darf. Humor, der selbst trockene Themen auflockert und die Leser zu Diskussionen und Interaktionen animiert (was wiederum im Online-Bereich in Bezug auf SEO von Vorteil ist).

Falls Sie auf der Suche nach einer Kolumne sind…ich hätte da schon etwas in der Schublade.

Und für den Fall, dass eine (leicht) verrückte, allen Situationen Homorvolles abgewinnen könnende Kolumnistin wie ich, Ihrem Medium bis dato gefehlt hat – arbeiten wir doch zusammen.

 

 


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