Loslassen lernen: effektiv und nachhaltig Ballast abwerfen

Tief Luft holen, loslassen und frei sein – was an sich leicht klingt, ist es auch. Sofern du weißt, wie es geht und was dich im Unterbewusstsein daran hindert. Loslassen lernen für Mutige.

Loslassen ist ein starkes Verb. Zum einen in der Grammatik und zum anderen im persönlichen Wachstum. Es setzt sich zusammen aus Los und lassen. Wenn wir uns diese beiden Wörter genauer ansehen bzw. die Bedeutung dahinter, erkennen wir bereits, welche Kräfte da am Wirken sind.

Warum loslassen befreit

Stell dir vor, dein Partner trennt sich von dir; oder du dich von ihm. Physisch seid ihr getrennt, nur in deinem Kopf spukt er nach wie vor herum. Möglicherweise bist du noch gar nicht in diesem Stadium und euer Alltag ist von Wutausbrüchen, Verzweiflung und Vorwürfen gekennzeichnet. In beiden Fällen ist es gut loszulassen.

Oder willst du dir etwa schöne, erfüllende Begegnungen verbauen, weil da noch etwas an dir verhaftet ist?

Loslassen können wir vieles:

  • nervige Arbeitsplätze, die dich an den Rand des Burn Outs bringen
  • Freunde und Bekannte, die dich mehr Energie kosten als dir lieb ist.
  • Das schlechte Gewissen, dass dir deine Kollegin jede Woche einreden will, weil du dich weigerst ihre Arbeit mitzuerledigen
  • Ein übervoller Kleiderschrank, dessen Inhalt dir morgens entgegenfliegt
  • schlechte Gewohnheiten
  • wiederkehrender Ärger
  • ständig die gleichen Diskussionen
  • überflüssige Kilos
  • Höhenangst
  • Selbstvorwürfe
  • negative Gedanken

Findest du dich in einigen Situationen wieder? Bestimmt hast du gerade einen Gedanken oder ein Bild vor Augen, was du gerne loslassen möchtest. Endgültig. Für immer und alle Zeit.

Vielleicht beschäftigst du dich schon einige Zeit mit deinen Problemen und Themen, die du loslassen möchtest. Nur irgendwie scheint es wie verhext zu sein. Mit wie vielen Techniken hast du experimentiert und wie viele waren davon nachhaltig?

Woran es liegt, dass du nur kurzfristig erfolgreich mit verschiedenen Ablösetechniken bist?

Es liegt daran, dass du nur die Auswirkung deiner Konflikte loslassen willst anstelle der Ursache. Der sprichwörtliche Hund liegt im Unterbewusstsein begraben. Begraben ist tatsächlich ein guter Ausdruck dafür, denn es liegt ein Haufen über dem Problem drüber, das dich nervt und du dich wie im Hamsterrad immer wieder mit den gleichen Problemen und Situationen konfrontiert siehst.

Was dich am loslassen hindert

Los bedeutet Schicksal und damit verbinden wir meist etwas, das frei von unserem Einfluss ist. Unsere Handlungsmöglichkeiten sind beschnitten. Karma fällt im gleichen Atemzug.

Falsch! Du hast auf alles Einfluss, auch auf dein schweres Los. Hier glaubst du dich mit etwas konfrontiert, das deinem Einfluss entzogen ist. Erster Denkfehler.

Du lebst in Eigenverantwortung. Selbst wenn etwas im Außen passiert, das tatsächlich frei von deinem Einfluss ist, liegt es in deiner Hand wie du damit umgehst.

Lassen bedeutet wiederum so viel wie sich von etwas trennen oder von etwas absehen, es aufgeben. Hoppala – darf ich das überhaupt?

Ja. Sonst verspielst du nämlich deine Leichtigkeit und deine Freiheit. Hier ist meist der zweite Denkfehler: wir verbieten uns gerne Schönes.

Du kannst dich vom Schicksal durchaus trennen. Loslassen = sich von der Schwere befreien = in Leichtigkeit leben.

Trauern – mitten in den Schmerz hinein

Seit wir denken können, denken wir. So lernten wir es und im Laufe der Zeit haben wir das Denken perfektioniert. Dummerweise sitzt der Schmerz auf der Gefühlsebene und die liegt außerhalb dessen, was wir mit dem Verstand lösen können.

So richtig traurig sein, die zugeschnürte Kehle fühlen, den zusammengezogenen Magen spüren in aller Intensität, heulen bis die Packung Taschentücher alle ist. Solange deine Intuition noch halbwegs funktioniert und das tut sie so ziemlich bei jedem von uns, gelangst du zur Wurzel des Übels.

Lokalisiere den Schmerz und lass alles raus was da kommt. Tränen, Wut, Selbstvorwürfe, Bilder – einfach alles was da raus will.

Sobald du an diesem Punkt angelangt ist, kannst du mit Ablösetechniken, zB mit der Sedona Methode, und darauf aufbauenden Affirmationen arbeiten. Nehmen wir an, du wurdest von deinem Partner verlassen, du leidest an schwerem Liebeskummer und meinst, dass du ohne ihn/sie nur ein halber Mensch bist. Deine Freund raten dir immer wieder dazu, doch endlich loszulassen und wieder Freude am Leben zu haben. Zu diesem Zweck probierst du verschiedene Methoden aus und stellst nach anfänglichen Erfolgen fest, dass sich in Wahrheit noch immer all deine Gedanken um den Partner drehen.

Was ist passiert? Mit dem Verlassen werden ist eine (falsche) Überzeugung verknüpft und die bleibt in dir, bis du sie erkennst. Zwar mag es sein, dass du deinen Verstand überlistest, indem du dich ablenkst, mit kiloweise Schokolade tröstest oder dir täglich mantraartig vorsagst, dass du liebenswürdig bist. Im Unterbewusstsein ist die Verknüpfung nach wie vor da. Gleich wie Schimmel, der lediglich übermalt wird, weil die Wände feucht sind. Hier gehört das Mauerwerk doch auch trockengelegt oder?

Wenn du gemeinsam in der Gruppe loslassen möchtest und dabei noch einiges über Ursache und Wirkung sowie die Spiegelgesetz-Methode von Lousie Kranawetter® erfahren möchtest, lade ich dich herzlich zum Vollmondritual ein. An diesen Tagen gelingt es leichter, sich von Ballast zu befreien und du lernst in diesem Seminar loslassen.

Möchtest du tiefer in die Materie eindringen, um schädliche Verhaltensmuster und falsche Überzeugungen noch schneller aufzuspüren, empfehle ich dir das Basis-Seminar 7 Stufen Spiegelgesetz-Methode von Louise Kranawetter®. In diesem eintägigen Seminar lernst du seelischen Müll aufzuräumen, schädliche Glaubensmuster loszulassen und deine PS auf die Straße zu bringen.

Für Fragen kannst du mir gerne eine Mail schreiben oder mich telefonisch kontaktieren.

Herzlichst, Caroline

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